![]() Haupt Menu | ![]() Beiträge | ![]() Freiwilliger | ![]() Berufungshilfe | ![]() Kurs | ![]() Rundschreiben |
Maria Magdalena. Meditation – Zweiter Tag
Was sagt uns die Darstellung? | ![]() Psalmenbuch von St. Alban aus dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich in St. Alban’s, England, heute in St. Godehard in Hildesheim, Deutschland. Klicken Sie hier oder auf die Abbildung, um eine Vergrößerung zu sehen. |
| Auf die Sprechgeste (Finger) der MM reagiert Petrus mit der Akzeptations-, Hör- oder sogar Akklamationsgeste: der offenen Hand. Bücher sind die normalen Attribute für Apostel. Dass Petrus lediglich das Buch und nicht seine Schlüssel trägt, ist im 12. Jahrhundert inzwischen selten geworden. Zufall oder Absicht, das wage ich hier nicht zu sagen… Die anderen stehen unter ihrer kleinen Kuppel dicht aneinandergedrängt, sie passen aber alle gut auf, keiner schaut weg; sie halten also nichts fern, sondern erhalten die Botschaft, genauso wie ihr Führer Petrus. Die Geschichte hier weicht also einigermaßen ab von deraus Lukas (24,11). Da saßen die Apostel aus Angstvorden Behörden von Judäa im Obergemach mit verschlossenen Türen, und ihnen gefiel die Geschichte gar nicht, sie hielten sie für Nonsens. Obwohl das Bild in zwei ungleich große Hälften verteilt ist, gibt der Maler trotzdem ein gewisses Gleichgewicht wieder. Die Frau hier hat etwas, was all diese Männer mit ihren Büchern nicht haben. Überlegenheit. Diese Maria ist ja Zeuge von Jesu Tod und Auferstehung gewesen. | |
Meditation | |
|
Übersetzung aus dem Englischen: Marcel den Hollander.
"Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org"







