| Zweiter Schritt
Ich kann mir nicht helfen, aber beide Ameisen sind tatsächlich männlich! Was können wir aus der Tatsache ableiten, dass Jesus keine Frauen in den Zwölferkreis berufen hat? Die Antwort lautet: Nichts! Rom hält daran fest, das diese Unterlassung von Jesus bewusst gewollt war. Denn seine Offenheit Frauen gegenüber macht deutlich, dass er sich über gesellschaftliche Vorurteilen der Zeit hinwegsetzte. Durch diese Unterlassung setzte Jesus eine bleibende Norm. Sie sperrt Frauen für alle Zeiten vom Empfang der Priesterweihe aus. Lesen Sie den offiziellen Text hier… Um den Sinn der fraglichen Schrifttexte zu beurteilen, müssen wir uns zwei Dinge klar machen:
Nun ist die Nichtberufung einer Frau in das Kollegium der Zwölf eine Nicht-Tatsache. Als Nicht-Tatsache kann sie nicht beweisen, dass Jesus ein für alle Mal sich gegen das Frauenpriestertum entschieden hat. Wir sollten nicht vergessen, dass Jesus, obwohl menschgewordener Sohn Gottes, auch ein Mensch war. Vor diesem Hintergrund müssen wir daher auch die Evangelien lesen und verstehen.
Anderseits hat Jesus die volle Gleichheit von Mann und Frau in Wort und Tat zum Ausdruck gebracht, was prinzipiell ihren künftigen priesterlichen Dienst bedeutete.
Read also: by Ida Raming, Orientierung 56 (1992) pp. 143-146. Lesen Sie I. Raming, Die Zwölf Apostel waren Männer, in: Orientierung 56 (1992) 143 – 146 (dort ausführliche Literaturangaben). Die Antwort auf die gestellte Frage lautet also: die Nicht-Berufung von Frauen in den Kreis der Zwölf beweist nichts. Jesu allgemeines Priestertum umfasst grundsätzlich auch Frauen. Das aber bedeutet, dass sie an ihm Anteil haben sollten. Wenn Sie zu den einzelnen Schritten Fragen haben, so schreiben Sie mir, bitte. Klicken Sie einfach auf den Briefumschlag und schicken Sie mir ein email. Übersetzung aus dem Englischen: Franz Schmalz, 76532 Baden-Baden.
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