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Maria Magdalena. Meditation – Zehnter Tag
Was sagt uns die Darstellung?In Frankreich gibt es mehr von diesen Darstellungen. Diese stammt wieder aus Südfrankreich und wurde auf Holz gemalt. Diesmal ist die Szene keineswegs friedlich. Maria von Magdala ist wieder dabei, die Umstehenden zu unterrichten. Wir wissen, dass der Künstler sie gemeint hat. Wir sehen ja wieder den Hafen mit dem Verbannungsschiff im Hintergrund und auch die reichliche unbedeckte Haartracht. Irgendwie ist sie anders als auf den vorigen Gemälden. Sie scheint durch Missgeschick und Entbehrungen auf dem Meer abgehärtet zu sein. Ihre Zuhörer hier sind ausschließlich Männer, wenn man schon von Zuhören reden kann, denn bis auf den jungen Mann im Vordergrund hört keiner zu. Diese Frau verursacht deutlich Kontroversen. Fünf von ihnen toben ziemlich lautstark, die drei an der Seite flü Schwesterstern miteinander. | ![]() Gemälde auf Holz, aus dem Süden Frankreichs. Der Künstler ist unbekannt.Klicken Sie hier oder auf die Abbildung, um eine Vergrößerung zu sehen |
MeditationDie Haltung des jungen Mannes, der am nächsten bei Maria steht, bildet einen deutlichen Kommentar auf die Art und Weise, wie die anderen auf die Verkündigung durch Maria reagieren. Man kann hier besser schweigen. Was sehen wir überhaupt in der Figur der Maria von Magdala in (und außerhalb) den Schriften? Wieso ist sie heute weltweit eine der Figuren, die in der Theologie und in der Kirchengeschichte am meisten studiert werden? | |
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Übersetzung aus dem Englischen: Marcel den Hollander.
„Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org“







