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Maria Magdalena. Meditation –Fünfzehnter Tag.
Was sagt uns die Darstellung?
![]() Maria von Magdala. Rogier van der Weyden (1399-1464). Wiener Tableau des Kreuzigungsaltars. Schwester Theresia Saers Klicken Sie hier oder auf die Abbildung, um eine Vergrößerung zu sehen | Ich liebe dieses Bild der Maria von Magdala. Der flämische Maler stellt sie dar wie eine mysteriöse Figur, eine Persönlichkeit, besinnlich, fähig zum Nachdenken und Handeln. Achten Sie auf den Krug mit Balsam in ihrer Hand. Sie trägt ihn vorsichtig, denn er hat einen Zweck. Sie wird Christi Füße damit salben, und auch die Füße der anderen, denen sie dienen wird. Denn sobald Maria geheilt ist, wird sie selbst zu einer, die heilt. “Meine Zeit ist vorbei”, sagte Jesus. “Ich gehe zum Vater. Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringe, und er wird noch größere vollbringen!” (Joh 14,12). Jesus spricht eine deutliche Sprache. Erstens: ‘dieselben Werke’. Wie Maria von Magdala es tat, erinnern wir uns an ihn als an den großen Heiler. Er heilte einen blinden Mann am Straßenrand, einen Gelähmten am See, Aussätzige am Rande des Dorfes und die Frau am Brunnen von Sychar. Oft suchten sie ihn. Kranke, Menschen mit geistigem Hunger. Wir können an unsere eigenen Familien, unsere Kollegen und unsere Freunde denken. Können wir dasselbe tun, was er tat? Menschen heilen? Tatsächlich, das können wir. |
Meditation | |
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Übersetzung aus dem Englischen: Marcel den Hollander.
"Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org"







