Die Tatsache, dass so viele anderen Kirchen, nach langer und gewissenhafter Prüfung der Bibel und der Tradition zu dem Schluss gekommen sind, dass Frauen ordinierte Priesterinnen und Bischöfinnen sein können, ist von grosser Bedeutung für die katholische Kirche.
Denn die katholische Kirche erkennt an, dass der Heilige Geist auch in diesen Kirchen am Werk ist und dass sie davon lernen muss, was der Geist durch die Handlungen dieser Kirchen zum Ausdruck bringt.
„Hinzu kommt, daß einige, ja sogar viele und bedeutende Elemente oder Güter, aus denen insgesamt die Kirche erbaut wird und ihr Leben gewinnt, auch außerhalb der sichtbaren Grenzen der katholischen Kirche existieren können: das geschriebene Wort Gottes, das Leben der Gnade, Glaube, Hoffnung und Liebe und andere innere Gaben des Heiligen Geistes und sichtbare Elemente.“ (Vatikan II, Dekret über den Ökumenismus §3)
„Man darf auch nicht übergehen, daß alles, was von der Gnade des Heiligen Geistes in den Herzen der getrennten Brüder gewirkt wird, auch zu unserer eigenen Auferbauung beitragen kann. Denn was wahrhaft christlich ist, steht niemals im Gegensatz zu den echten Gütern des Glaubens, sondern kann immer dazu helfen, daß das Geheimnis Christi und der Kirche vollkommener erfaßt werde.“ Vatikan II, Dekret über den Ökumenismus §4
Gegenwärtig können wir Informationen und Dokumente bezüglich der Stellung von Frauen für die folgenden Kirchen zur Verfügung stellen:
|
| |
Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org.

