| Erster Schritt  „Und Sie fragen sich immer noch, woher die Vorrangstellung des Mannes kommt?!“
Hinweis: Ein Besucher machte mich darauf aufmerksam, dass die Karikatur zwar einen Punkt macht und zum Lachen Anlass gibt, aber vielleicht übersehen hat, dass in einigen Sozialverbänden der Primaten Weibchen die Leittiere waren. Vgl. D. Haraway, Primate Visions, London 1992. Ist die Frauenordination eine Frage der Gleichberechtigung? Rom behauptet, dass die Menschenrechte, zum Beispiel gleiche Rechte für Frauen, im Kontext des priesterlichen Dienstes keine Anwendung finden. Lesen Sie den offiziellen Text hier… . Dagegen ist festzustellen: - Taufe: Durch die Taufe haben Männer wie Frauen in gleicher Weise Anteil am allgemeinen Priestertum Christi. Klicken Sie hier!… Wenn auch eine einzelne Person kein Recht hat, geweiht zu werden, so ist doch der Ausschluss einer ganzen Kategorie getaufter Christen vom priesterlichen Dienst eine klare Diskriminierung, zumal es dafür weder Schrift- noch Traditionsbeweise gibt.Klicken Sie hier!…
- Kirchenrecht: Es ist unbestritten, dass das Kirchenrecht von Anfang an Frauen gegenüber voreingenommen war. Klicken Sie hier!.. Die Berufung einer Frau zum Priestertum hat das gleiche Recht, gehütet und gepflegt zu werden, wie die des Mannes. Klicken Sie hier!…
- Menschenrechte: Die Prinzipien der Menschenrechte, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil festgeschrieben hat, sind auf die Kirche anwendbar. Klicken Sie hier…
Die Geschichte der Kirche ist kein Ruhmesblatt, was die Wahrung der Menschenrechte ihrer Mitglieder betrifft, vor allem, der von Frauen. Lesen Sie: ·M.-Th. Van Lunen Chenu/L. Wentholt, ‘The Status of Women in the Code of Canon Law and in the United Nations Convention’ in: Praxis juridique et religion 1 (1984) 7 – 18. I. Raming, Frauenbewegung und Kirche. Bilanz eines 25jährigen Kampfes für Gleichberechtigung und Befreiung der Frau seit dem 2. Vatikanischen Konzil, Weinheim 1989. M. Chenu, “Human rights in the Church: a non-right for women in the Church?”
Die Antwort auf die gestellte Frage lautet daher: Die Frauenordination ist tatsächlich eine Frage der Gleichberechtigung in dem Sinne, das jeder bzw. jede Getaufte in der Kirche das Recht hat, jene geistliche Sorge und Stärkung zu erhalten, die er bzw. sie brauchen. Die Berufung einer Frau ist nicht weniger wert als die eines Mannes. Die Kirche hat nicht das Recht, sie einzig und allein aus Gründen des Geschlechts zu blockieren. Wenn Sie zu den einzelnen Schritten Fragen haben, so schreiben Sie mir, bitte. Klicken Sie einfach auf den Briefumschlag und schicken Sie mir ein email. weiter... Übersetzung aus dem Englischen: Franz Schmalz, 76532 Baden-Baden. |