| Im Laufe der Kirchengeschichte wurden drei Ämter entwickelt, zu denen man durch eine Weihe Zugang erhielt. Das sind die sogenannten Weihe-Ämter. Wir kennen sie als die Ämter des Bischofe, des Priesters und des Diakons. Obwohl sie verschiedene Wirkungsbereiche betreffen, sind alle drei Teile des einen Sakraments des Weihe-Amtes.
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![]() | Die Frühkirche hat Frauen die vollständige Diakonatsweihe erteilt. Diese Praxis ist ausführlich dokumentiert für die ersten neun Jahrhunderte besonders in der Ostkirche. Diakoninnen assistierten bei der Taufe von Frauen, weil dabei eine Salbung und das vollständige Eintauchen des Körpers in das Wasser erforderlich waren. Wir kennen die genauen Weiheriten, die dabei verwendet wurden. Dabei legt der Bischof die Hände auf und er ruft den Hl. Geist herab, um das Diakonat zu verleihen und überreicht die Stola des Diakons. Die Diakonatsweihe war im wesentlichen gleich für Männer und Frauen. Sollten die Weihen für Frauen ungültig gewesen sein, so waren sie es auch für Männer. |
| Die Ostkirche war zu dieser Zeit noch ganz katholisch, weil das Schisma erst im Jahre 1054 geschah. Wenn Frauen damals diese Weihen empfangen haben, dann können sie diese auch heute empfangen. | |||
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Übersetzung aus dem Englischen: Herbert Käser.
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| getauft | berechtigt | befreit | geweiht | bewährt | entwickelt | berufen |
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